S – wie Selbst

Ich musste lange überlegen, ob ich erst über die Seele und danach über das Selbst schreibe. Denn sie gehören für mich untrennbar zusammen, jedenfalls wenn ich mein wahres Selbst meine und nicht das, was ich der Welt zeigen kann.

Dann habe ich entschieden, wenn meine Website schon seeleundselbst heisst, dann halte ich diese Reihenfolge auch ein.

Für das Selbst gibt es auch keine eindeutige Definition, auch hier variieren sie je nach Fachbereich und Weltanschauung.

Im allgemeinen Verständnis aber sprechen wir von uns selbst, wenn wir versuchen uns zu beschreiben, von unserer Sichtweise auf die Welt sprechen oder von unserem Erleben erzählen.

Doch das sind alles Äusserlichkeiten und die verändern sich. Das Selbst, wie die Welt es sieht, wie ich es ihr zeige, variiert auch, je nachdem in welcher Rolle ich gerade bin. Aber das ist nie alles, und ist vor allem nicht mein «Wahres Selbst».

Interessant sind Wörter wie Selbstbewusstsein, Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit. Von welchem Selbst ist da die Rede?

Welches Selbst muss mir bewusst werden? Welches Selbst soll ich erkennen? Welchem Selbst soll ich vertrauen? Welches Selbst ist beständig? 

«Erkenne dich selbst!» stand über der Pforte des Orakels von Delphi. Die Frage bewegt die Menschen also schon lange.

Neben dem Zenweg hat mir mein Zenmeister Fr. AMA Samy, wofür ich ihm sehr dankbar bin, erlaubt, auch noch andere Wege zu gehen. Er bezeichnet mich als die «Frau der Umwege». Ich bin viele, ganz unterschiedliche Wege gegangen, um mich selbst zu erkennen und mein «Wahres Selbst» zu finden. 

Auf jedem Weg habe ich etwas gelernt, über mich selbst erfahren, über mein Ich in dieser Welt. Alle Wege waren spannend, mir wurde mit mir selbst nie langweilig.

Ich habe eine Ausbildung als Traumlehrerin bei Günther Feyler durchlaufen – was für eine tolle Zeit. Wie haben die Träume mich bereichert. Sie haben mir gezeigt, dass in mir eine innere Weisheit wohnt, die ich zu selten gehört habe.

Ich habe die Einweihungen bis zur REIKI-Meisterin gemacht und durfte erfahren, dass es einen Teil in mir gibt, der Zugang hat zu dem, was nicht zu messen, zu fotografieren, zu wiegen ist.

Das habe ich auch bei meiner Ausbildung zur Reinkarnationstherapeutin erfahren, die ich bei Jan Eric Sygdell machen durfte.

Ich habe meine eigene Vielfalt erkannt, aber auch, dass ich mehr bin als die Summe meiner Teile.

Um die Vielfalt seiner selbst zu erkennen muss man aber losgehen, sich auf die Suche machen, nach sich selbst und seinem «Wahren Selbst».